Beteiligung

Der im Auftaktforum vorgestellte grobe Prozessablauf wurde in der 1. Arbeitskreissitzung in Abstimmung mit allen Beteiligten weiterentwickelt.Der Prozess stellt sich wie folgt dar:

Zusammensetzung und Funktion Arbeitskreis

Der Arbeitskreis begleitet das gesamte Beteiligung- und Planungsverfahren. Er übernimmt folgende Funktionen:

  • Erarbeiten von Rahmenbedingungen für die zukünftige Nutzung und Bebauung des Areals
  • Auswertung und Berücksichtigung Ergebnisse öffentliche Foren
  • Abgleich Rahmenbedingungen städtebaulich-freiraumplanerisches Konzept
  • Formulierung von Empfehlungen (Eckdatenpapier) für kommunalpolitische Gremien

Im Arbeitskreis sind unterschiedliche Akteure, Initiativen und Institutionen aus dem Stadtteil, der Politik und Verwaltung vertreten. Ergänzt wird der Kreis durch zwei Experten – Martin Diekmann, Landschaftsarchitekt aus Hannover und Matthias Rottmann, Architekt und Städtebauer aus Köln -, die aus externer Sicht die erarbeiteten Prozessergebnisse fachlich kommentieren.

Der Arbeitskreis setzt sich wie folgt zusammen:

Fachliche Unterstützung

Neben der kommentierenden Rolle der Experten haben zwei Büros die Aufgabe, die im Arbeitskreis erarbeiteten Inhalte in bauliche und freiraumplanerische Konzepte zu übersetzen. Die erarbeiteten Varianten werden kontinuierlich in den Arbeitskreis und die öffentlichen Foren rückgespiegelt mit dem Ziel, am Ende ein tragfähiges städtebauliches Konzept zu entwickeln, das den Empfehlungen des Arbeitskreises zur Nutzung und Bebauung des Geländes entspricht. Die verantwortlichen Büros sind:

Prozess und Entscheidungskultur

Das Planungs- und Beteiligungsverfahren zum E-Damm 5+9 ist ein iterativer Prozess. Er basiert auf einer kontinuierlichen Rückkopplung zwischen öffentlichen Foren, Sitzungen des Arbeitskreises und einer fachlichen Qualifizierung der Ergebnisse durch gruppeomp und nsp Landschaftsarchitektur.

Das Ziel des Prozesses ist es, die inhaltliche Programmatik sowie die Rahmenbedingungen für das Maß und die Art der baulichen Nutzung zu definieren und mit Unterstützung von fachlicher Expertise in ein städtebaulich-freiraumplanerisches Konzept zu übersetzen. Das erarbeitete Ergebnis ist eine Empfehlung an die kommunalpolitischen Gremien, die darüber entscheiden, welche inhaltlichen und städtebaulichen Grundlagen für den Entwurf des Bebauungsplanes und des städtebaulichen Vertrages zwischen Eigentümer und Stadt gelten sollen.

Die Ergebnisse des Arbeitskreises wurden im Konsentverfahren erarbeitet.
Konsent heißt: Alle Beteiligten gehen den nächsten Schritt mit, wenn niemand schwerwiegende Einwände hat.